Die Lagen Das Anbaugebiet mit über 18.000 ha. Rebfläche unterteilt sich heute in die vier Subzonen:
1) Alto Turia im Norden bis Nordwesten von Valencia mit Rebflächen bis in Höhenlagen von 600 m, bekannt für seine trockenen, nicht zu schweren Weissweine.
2) Valentino ist das Zentrum im Nordwesten und Westen von Valencia bis an die Grenze zur Provinz Cuenca, bekannt für Weissweine, insbesondere Likörweine, sowie trockene und liebliche Rotweine.
3) Moscatel de Valencia im Süden bis Südwesten von Valencia gelegen.
4) Clariano schliesst sich als Exklave an die Subzone Moscatel im Süden an. Hier arbeiten seit einigen Jahren neu gegründete Kellereien daran, die hervorragenden Weinbauvoraussetzungen für qualitativ hochwertige Weine zu nutzen.
Der Boden In den tieferen Lagen hauptsächlich sandige, lockere braune Lehmböden auf Kalkstein, in den höheren Lagen sandig steinige Böden auf Kalkstein, mit geringem Anteil organischer Materie, guter Drainage und Wasserspeicherfähigkeit im Untergrund. In den Flusstälern ist Schwemmland anzutreffen.
Das Klima Ausgeprägt mediterran, ins Land hinein abschwächend, so dass im Westen der Subzone Valentino und in Hochlagen von Alto Turia schon fast kontinentales Klima anzutreffen ist. Bei Rebflächen, die in einer Art Mulde liegen, in der sich die Wärme länger hält als in anderen Landstrichen, sind spezielle Mikroklimata anzutreffen. Teils recht grosse Tag-Nachttemperatur-Differenzen. Heisse, trockene Sommer (Höchsttemperatur 35-38° C.) und kalte Winter (Tiefsttemperatur - 4° C.). Durchschnittliche Niederschlagsmenge 500 mm/m2 pro Jahr.
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